Der schlaue Stadt- und Landbewohner

Ursprünglich lebte der Fuchs in Wäldern und auf Feldern. Heute ist er häufig auch in Städten und Dörfern anzutreffen, denn er ist sehr anpassungsfähig und hat gelernt, auch Nahrungsreste der Menschen zu nutzen. Die Nahrung des Fuchses ist äusserst vielseitig. Auf seinem Speisezettel stehen Regenwürmer, Schnecken, Feldmäuse, Rehkitze aber auch Aas, Beeren und Früchte.

In den Alpen leben bedeutend weniger Füchse pro Flächeneinheit als im Mittelland. Abhängig von der Populationsdichte ändert sich auch die soziale Struktur. So leben in weniger geeigneten Gebieten einzelne Füchse in grossen Territorien. Die weiblichen Füchse (Fähen) ziehen hier ihren Wurf (Geheck) von mehreren Welpen allenfalls zusammen mit einem Männchen (Rüde) auf. In besser geeigneten Gebieten teilen sich mehrere Füchse, die in Gruppen zusammen leben, ein kleineres Territorium. Hier können sich nicht alle Fähen fortpflanzen. Die Füchse paaren sich jeweils vom Dezember bis zum Februar. Nach einer Tragzeit von sieben bis acht Wochen werden bis zu zwölf Welpen geboren.